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Branchen-TippsAktualisiert: 10 Min Lesezeitvon TRIUM

Therapeut Website Wien: Sichtbarkeit für PraxenTherapist Website Vienna: Visibility for Practices

Patienten suchen Therapie nach Fach und Ort und entscheiden oft vor dem ersten Anruf. So werden Sie sichtbar, ohne die Werbegrenzen Ihres Berufsrechts zu berühren.Patients search for therapy by specialty and place and often decide before the first call. Here is how to become visible without crossing the advertising limits of your professional law.

Titelbild: Therapeut Website Wien: Sichtbarkeit für Praxen – TRIUM Marketing Agentur Wien

Wer in Wien eine Therapeutin oder einen Therapeuten sucht, tippt selten einen Namen ein. Gesucht wird nach Fach, Ort und Anliegen, und das Ergebnis entscheidet, bei wem überhaupt angefragt wird. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie als Praxis dort auftauchen, ohne die Grenzen Ihres Berufsrechts zu berühren.

Er richtet sich an selbstständige Therapeutinnen und Therapeuten in Österreich. Die Rechtsangaben beziehen sich auf österreichische Gesetze. Für Deutschland und die Schweiz gelten andere Vorschriften, die Sie bei Ihrem Berufsverband oder Ihrer Kammer erfragen sollten.

Wie Patienten nach Therapie suchen

Statistik Austria hat 2024 erhoben, wie die Bevölkerung das Internet für Gesundheitsthemen nutzt. Zwei von drei Personen (65 %) zwischen 16 und 74 Jahren suchen online nach Gesundheitsinformationen. Termine vereinbaren dagegen erst 27,5 % online. Gefunden werden kommt also zuerst, bequem buchen danach.

Online-Gesundheitssuche und Online-Terminbuchung nach Altersgruppe, Österreich 2024Balkendiagramm in Prozent. Gesundheitsinformationen online gesucht: 16 bis 24 Jahre 63,9, 25 bis 34 Jahre 76,2, 35 bis 44 Jahre 74,4, 45 bis 54 Jahre 66,3, 55 bis 64 Jahre 55,9, 65 bis 74 Jahre 50,5. Medizinische Termine online vereinbart: 16,5, 37,3, 35,7, 29,6, 22,6, 18,2.Gesundheitsinfos online gesuchtMedizinische Termine online gebucht02040608063,916,516–2476,237,325–3474,435,735–4466,329,645–5455,922,655–6450,518,265–74Altersgruppe in Jahren, Anteil in Prozent
Quelle: Statistik Austria, IKT-Erhebung 2024 (Pressemitteilung vom 24.10.2024). Die Zahlen gelten für Gesundheitsthemen allgemein, nicht nur für Therapie.

Die Altersverteilung ist aufschlussreich. In der Gruppe der 25- bis 34-Jährigen suchen 76,2 % online, und 37,3 % vereinbaren Termine online. Bei den 65- bis 74-Jährigen sind es 50,5 % und 18,2 %. Wenn Ihre Praxis überwiegend ältere Patienten betreut, bleibt das Telefon wichtig. Wenn Sie stark auf junge Erwachsene setzen, sollte die Online-Anfrage Standard sein.

Eine Einschränkung gehört dazu: Die Studie sagt nichts darüber, wie viele Menschen konkret nach Physiotherapie oder Psychotherapie suchen. Aus den Zahlen lässt sich also keine Nachfrage für Ihre Praxis berechnen, nur das allgemeine Verhalten ablesen.

Was Ihr Berufsrecht verlangt

Die frühere Fassung dieses Beitrags verwies pauschal auf das Ärztegesetz. Das passt nicht auf alle Therapieberufe, deshalb hier der geprüfte Stand. Jede Berufsgruppe hat eigene Regeln zu Werbung und Information in der Öffentlichkeit. Die Wortlaute stammen aus dem Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS).

BerufsgruppeRechtsgrundlageKernaussage
Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und weitere gehobene MTD-Berufe (freiberuflich)MTD-Gesetz 2024, § 39Verboten ist eine dem beruflichen Ansehen abträgliche, insbesondere vergleichende, diskriminierende oder unsachliche Anpreisung oder Werbung.
PsychotherapiePsychotherapiegesetz 2024, § 48Berufsangehörige haben sich unsachlicher und unwahrer Information zu enthalten und dürfen verbotene Werbung durch Dritte, etwa Medien, weder veranlassen noch dabei helfen.
Klinische Psychologie, GesundheitspsychologiePsychologengesetz 2013, § 38Berufsangehörige haben sich jeder unsachlichen oder unwahren Information im Zusammenhang mit ihrer Berufsausübung zu enthalten.

Der gemeinsame Nenner ist klar: sachlich, wahrheitsgemäß, ohne Vergleiche. Daraus folgt für Texte, Fotos und Anzeigen praktisch Folgendes. Keine Heilversprechen und keine Formulierungen wie „garantiert schmerzfrei“. Keine Gegenüberstellung mit anderen Praxen. Keine reißerischen Superlative.

Wichtig: Diese Übersicht ist keine Rechtsberatung und deckt nicht jeden Beruf ab. Für Ärztinnen und Ärzte gelten eigene Vorschriften, ebenso für Berufe außerhalb dieser Gesetze. Fragen wie „Darf ich Vorher-nachher-Bilder zeigen?“ oder „Darf ich meine Spezialisierung so nennen?“ entscheiden im Zweifel Ihre Berufsvertretung (etwa Physio Austria oder der ÖBVP) oder das Gesundheitsministerium. Fragen Sie dort, bevor Sie veröffentlichen, nicht danach.

Google-Profil, lokale Suche und Fachverzeichnisse

Das Google-Profil als Visitenkarte

Für die Suche nach „Physiotherapie Wien 1180“ oder „Psychotherapie 1010“ entscheidet das Google Business Profile mit. Google nennt drei Faktoren für lokale Ergebnisse: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Relevanz hängt davon ab, wie vollständig und genau Ihr Profil ist. Bekanntheit speist sich laut Google unter anderem aus Bewertungen. Die Entfernung können Sie nicht beeinflussen, die anderen beiden schon.

Praktisch heißt das: Der Name im Profil entspricht dem Namen auf Ihrem Praxisschild, ohne Schlagwörter. Google verbietet Marketing-Slogans und Zusätze im Namen. Wählen Sie die Kategorie, die Ihr Kerngeschäft beschreibt, und nicht jede denkbare. Pflegen Sie Adresse, Öffnungszeiten und Barrierefreiheit, und verlinken Sie auf die passende Unterseite statt nur auf die Startseite. Die Schritte im Detail finden Sie in unserem Beitrag zum Google Business Profile, die lokale Logik dahinter im Guide zu lokalem SEO für DACH-KMU.

Spezialisierung schlägt Allgemeinplatz

„Physiotherapeut Wien“ ist ein Suchbegriff, auf den hunderte Praxen optimieren. Spezifischer wird es, wenn Sie sagen, was Sie tatsächlich machen und für wen: eine Schwerpunktbehandlung, eine Zielgruppe, ein Bezirk. Das ist kein Trick, sondern Information, die Patienten helfen, die richtige Praxis zu finden. Achten Sie dabei auf sachliche Formulierungen. „Behandlung von Sportverletzungen“ beschreibt ein Angebot, „die beste Sportphysiotherapie Wiens“ ist ein Superlativ, den Sie nicht belegen können.

Fachverzeichnisse: nur die, die es gibt

Verzeichnisse der Berufsverbände sind oft vertrauenswürdiger als Branchenportale, weil dort geprüfte Berufsangehörige gelistet sind. Zwei Beispiele, die wir geöffnet und geprüft haben: Physio Austria betreibt eine eigene Therapeut:innensuche für Patientinnen und Patienten. Der ÖBVP bietet eine Psychotherapeut:innen-Suche, in der überwiegend ÖBVP-Mitglieder verzeichnet sind und nach über zwölf Kriterien gefiltert werden kann, etwa Schwerpunkt, Methode, Sprache und freie Plätze. Das Gesundheitsministerium führt außerdem öffentliche Berufslisten für Psychotherapeuten sowie für Klinische und Gesundheitspsychologen.

Prüfen Sie, ob Sie dort eingetragen sind, und halten Sie Name, Adresse, Schwerpunkt und Website identisch mit Ihrem Google-Profil. Gleiche Angaben an mehreren Stellen sind ein einfaches Signal für Verlässlichkeit. Für Ergotherapie und Logopädie gilt dasselbe, fragen Sie bei Ihrem Berufsverband nach einer Patientensuche.

Die Website: Vertrauen und Diskretion

Die Website beantwortet drei Fragen, bevor jemand anruft: Bin ich hier richtig? Kann ich dieser Person vertrauen? Wie komme ich zum Termin? Bei Therapie ist die zweite Frage die schwerste, denn es geht um Körper oder Psyche.

Eine starke Über-mich-Seite nennt Ausbildung, Eintragung in die jeweilige Berufsliste, Schwerpunkte und die Art, wie Sie arbeiten. Ein echtes Foto hilft mehr als ein Stockbild. Ehrlichkeit ist wichtiger als Eindruck: Ein Satz darüber, wie ein Erstgespräch abläuft, nimmt mehr Hemmung als drei Absätze über Ihre Philosophie. Die Eintragung in die Berufsliste lässt sich über die öffentlichen Listen des Ministeriums nachprüfen.

Inhalte, die Fragen beantworten, helfen der Suche und den Menschen. Gute Themen sind „Wie läuft eine erste Einheit ab?“, „Was übernimmt die Kasse, was nicht?“ oder „Für wen ist welcher Ansatz geeignet?“. Schreiben Sie beschreibend, nicht versprechend. Statt „Wir beseitigen Ihre Rückenschmerzen“ passt „Wir untersuchen die Ursachen Ihrer Beschwerden und besprechen gemeinsam ein Vorgehen“.

Viele Menschen suchen mit dem Smartphone, deshalb zählt die mobile Ansicht. Telefonnummer und Terminweg müssen ohne Suchen erreichbar sein, mehr dazu in unserem Beitrag zu mobilen Websites für KMU.

Der Weg von der Suche zur TerminanfrageVier Schritte: Suche, Profil, Website, Terminweg. An jeder Stelle gelten Sachlichkeit und Datenschutz.1. SuchePatient sucht nachFach und Ort2. ProfilGoogle undFachverzeichnis3. WebsiteVertrauen undKlarheit4. TerminFormular oderBuchung, DSGVOVom Suchbegriff zur TerminanfrageAuf jeder Stufe: sachlich bleiben, Daten sparsam erheben
Eigene Darstellung: Vom Suchbegriff zur Terminanfrage.

Online-Terminbuchung und Kontaktformulare

Ein Terminweg senkt die Schwelle, vor allem bei jüngeren Zielgruppen (siehe Grafik oben). Er sollte aber nicht die einzige Möglichkeit sein. Wer unsicher ist, ruft eher an oder schreibt eine kurze Nachricht.

Sobald Menschen in einem Formular beschreiben, warum sie kommen, entstehen Gesundheitsdaten. Die DSGVO definiert diese als personenbezogene Daten, die sich auf die körperliche oder geistige Gesundheit beziehen und aus denen Informationen über den Gesundheitszustand hervorgehen (Art. 4 Nr. 15). Ihre Verarbeitung ist nach Art. 9 Abs. 1 grundsätzlich untersagt, außer es greift eine Ausnahme, etwa die ausdrückliche Einwilligung für festgelegte Zwecke (Art. 9 Abs. 2 lit. a). Welche Grundlage bei Ihrer Praxis passt, klären Sie mit Ihrer Datenschutzberatung. Unabhängig davon helfen diese Grundsätze:

  • Fragen Sie so wenig ab wie möglich: Name, Kontaktweg, gewünschter Zeitraum. Ein Freitextfeld für Beschwerden ist selten nötig.
  • Weisen Sie neben dem Formular darauf hin, dass keine Details zur Erkrankung geschickt werden müssen. Die Einzelheiten besprechen Sie im Termin.
  • Verlinken Sie die Datenschutzerklärung direkt am Formular und beschreiben Sie darin, wer die Daten erhält, auch beim Buchungstool.
  • Prüfen Sie bei jedem Buchungs- oder Formular-Tool, wo die Daten gespeichert werden und ob ein Auftragsverarbeitungsvertrag vorliegt.
  • Setzen Sie Tracking- und Werbe-Pixel nicht auf Seiten, aus denen sich ein Gesundheitsanliegen ablesen lässt, ohne das vorher datenschutzrechtlich prüfen zu lassen. Das ist eine vorsichtige Empfehlung, keine Rechtsauskunft.

Bewertungen ohne Gesundheitsdaten

Bewertungen wirken in zwei Richtungen: Sie helfen beim lokalen Ranking und beruhigen Interessenten. Für Therapieberufe gelten dabei engere Grenzen. Mehr zur Wirkung von Rezensionen auf Anfragen lesen Sie in unserem Beitrag zur Conversion-Lücke bei Google-Bewertungen.

Google verbietet Anreize für Bewertungen, also Rabatte, Gratisleistungen oder Geld. Untersagt ist auch, negative Bewertungen zu unterbinden oder nur zufriedene Kundschaft gezielt zu bitten. Erlaubt ist die offene Bitte um eine ehrliche Bewertung, an alle gleichermaßen. Das lässt sich gut mit einem dezenten Hinweis nach Abschluss einer Behandlung umsetzen, ohne Druck.

Zwei Dinge gehören bei Gesundheitsberufen zusätzlich dazu. Erstens: Antworten Sie nie mit Details. Bestätigen Sie nicht einmal, dass die Person Patient war. Eine Antwort wie „Danke für Ihr Feedback, wir melden uns gern direkt bei Ihnen“ genügt, denn die Berufsgesetze verpflichten zur Verschwiegenheit (im MTD-Gesetz 2024 etwa § 36), und eine öffentliche Antwort kann schon verraten, dass jemand Patient war. Zweitens: Veröffentlichen Sie auf der eigenen Website keine Patientenzitate mit Krankheitsbildern, auch nicht „anonymisiert“, wenn jemand sich wiedererkennen könnte. Verlinken Sie stattdessen auf Ihr Google-Profil.

In sechs Schritten umsetzen

  1. Berufsrecht klären. Rufen Sie Ihre Berufsvertretung an oder schreiben Sie ihr und fragen Sie nach aktuellen Vorgaben zu Werbung, Titeln und Bildern.
  2. Google-Profil bereinigen. Name wie auf dem Schild, passende Kategorie, aktuelle Zeiten, Link auf die richtige Unterseite.
  3. Verzeichniseinträge prüfen. Angaben in Berufsverbands-Suche und Ministeriumsliste abgleichen.
  4. Schwerpunkte benennen. Pro Leistung eine eigene Seite mit sachlicher Beschreibung, Ablauf und häufigen Fragen.
  5. Terminweg bauen. Telefon, Formular und, wenn es passt, Online-Buchung mit sparsamer Datenerhebung.
  6. Messen. Zählen Sie monatlich, wie viele Anfragen über Google, Verzeichnisse und Website eingehen. Zahlen zu realistischen Größenordnungen finden Sie in unserem Beitrag zu Anfragen pro Monat bei lokalen KMU.

Als Beispiel nennt TRIUM auf der eigenen Website eine anonymisierte Solo-Physiotherapie-Praxis in Wien, bei der lokale Suchmaschinenoptimierung, Profilpflege und eine Website mit Online-Terminbuchung zusammenkamen. Dort ist von einem Anstieg von 2 auf 20 Patientenanfragen pro Monat die Rede. Das ist ein Einzelfall und keine Zusage für Ihre Praxis, denn Ergebnisse hängen von Fach, Bezirk, Wettbewerb und Ausgangslage ab. Wie TRIUM vorgeht, steht in der 369-Methode. Bei der Umsetzung unterstützen wir mit lokalem SEO und Webdesign.

Wenn Sie vorab wissen möchten, wo Ihre Website steht, nutzen Sie den kostenlosen Selbsttest für KMU-Websites. Für eine persönliche Einschätzung gibt es das kostenlose Erstgespräch.

Wann das nicht passt

  • Ihre Praxis ist ausgelastet und arbeitet über Zuweisungen. Dann lohnt sich Sichtbarkeit weniger als die Pflege der Zuweiser. Prüfen Sie dabei die Provisionsverbote Ihres Berufsgesetzes: Vergütungen für Zuweisungen sind in allen drei genannten Gesetzen untersagt.
  • Sie wollen mit Heilversprechen oder Vergleichen werben. Das ist rechtlich riskant, und für Patienten wirkt es selten glaubwürdig.
  • Sie suchen schnelle Anfragen ohne Grundlage. Ohne vollständiges Profil und klare Website bringt auch bezahlte Werbung wenig.

Häufige Fragen

Darf ich als Therapeutin oder Therapeut überhaupt Werbung machen?

Ja, aber sachlich und wahrheitsgemäß. Die Berufsgesetze verbieten unsachliche oder unwahre Information (Psychotherapie, Psychologie) und unsachliche, vergleichende oder diskriminierende Anpreisung (MTD-Berufe). Was im Einzelfall noch zulässig ist, klären Sie mit Ihrer Berufsvertretung.

Darf ich Patientenbewertungen auf meiner Website zeigen?

Bei Gesundheitsberufen ist Zurückhaltung geboten. Zitate mit Krankheitsbildern sind riskant, selbst wenn sie anonymisiert sind. Verlinken Sie lieber auf Ihr Google-Profil, und holen Sie vor jeder Veröffentlichung eine Auskunft Ihrer Berufsvertretung ein.

Brauche ich für ein Kontaktformular eine Einwilligung?

Wenn Gesundheitsdaten verarbeitet werden, greift Art. 9 DSGVO. Eine Möglichkeit ist die ausdrückliche Einwilligung, es kann aber eine andere Grundlage passen. Die Entscheidung gehört in die Hand Ihrer Datenschutzberatung. Fragen Sie im Formular möglichst keine Beschwerden ab.

Lohnt sich Online-Terminbuchung für meine Praxis?

Das hängt von Ihrer Zielgruppe ab. 2024 vereinbarten 27,5 % der 16- bis 74-Jährigen in Österreich medizinische Termine online, bei den 25- bis 34-Jährigen 37,3 %. Bei älteren Patienten bleibt das Telefon wichtig. Bieten Sie beides an.

Wie schnell wirkt das?

Das lässt sich seriös nicht vorhersagen. Es hängt von Fach, Stadtteil, Wettbewerb und Ausgangslage ab. Ein Audit zeigt, wo Ihre größten Lücken liegen.

Quellen

  1. Statistik Austria: „About two thirds search for health-related information online“ (englische Pressemitteilung zur IKT-Erhebung 2024), Pressemitteilung vom 24.10.2024. statistik.at
  2. Bundesgesetzblatt I Nr. 100/2024: MTD-Gesetz 2024, § 39 Werbebeschränkung, Rechtsinformationssystem des Bundes, ausgegeben am 18.07.2024. ris.bka.gv.at
  3. Bundesgesetzblatt I Nr. 49/2024: Psychotherapiegesetz 2024, § 48 Informationen in der Öffentlichkeit, ausgegeben am 30.04.2024. ris.bka.gv.at
  4. Psychologengesetz 2013, § 38 Werbebeschränkung und Provisionsverbot, Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 19.07.2026. ris.bka.gv.at
  5. Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO), Art. 4 Nr. 15 und Art. 9, EUR-Lex. eur-lex.europa.eu
  6. Google Business Profile Help: Improve your local ranking on Google, abgerufen am 03.10.2026. support.google.com
  7. Google Maps Policy für nutzergenerierte Inhalte: Fake Engagement, Anreize und Review Gating, abgerufen am 03.10.2026. support.google.com
  8. ÖBVP: Psychotherapeut:innen-Suche, abgerufen am 03.10.2026. psychotherapie.at. Physio Austria: Therapeut*innensuche, physioaustria.at/therapeutinnensuche, abgerufen am 03.10.2026.

People looking for a therapist in Vienna rarely type a name. They search by specialty, place and concern, and the result decides which practice gets the enquiry. This article shows how a practice can appear there without crossing the limits of professional law.

It is written for self-employed therapists in Austria. The legal references are to Austrian statutes. Germany and Switzerland have different rules, which you should confirm with your professional association or chamber.

How patients search for therapy

In 2024, Statistics Austria surveyed how the population uses the internet for health topics. Two in three people (65%) aged 16 to 74 look for health information online. Only 27.5% have made appointments online. So being found comes first, convenient booking second.

Online health searches and online medical appointments by age group, Austria 2024Bar chart in percent. Searched for health information online: 16 to 24 years 63.9, 25 to 34 76.2, 35 to 44 74.4, 45 to 54 66.3, 55 to 64 55.9, 65 to 74 50.5. Made medical appointments online: 16.5, 37.3, 35.7, 29.6, 22.6, 18.2.Searched health info onlineBooked medical appointments online02040608063.916.516–2476.237.325–3474.435.735–4466.329.645–5455.922.655–6450.518.265–74Age group in years, share in percent
Source: Statistics Austria, ICT survey 2024 (press release of 24 October 2024). The figures cover health topics in general, not only therapy.

The age pattern is telling. Among 25 to 34-year-olds, 76.2% search online and 37.3% make appointments online. Among 65 to 74-year-olds the figures are 50.5% and 18.2%. If your practice mostly treats older patients, the phone stays important. If you focus on young adults, an online enquiry should be the default.

One limit applies: the survey does not say how many people search specifically for physiotherapy or psychotherapy. You cannot calculate demand for your practice from these numbers. They only show general behaviour.

What your professional law requires

The earlier version of this article pointed generally to the Medical Practitioners Act. That does not fit every therapy profession, so here is the verified position. Each professional group has its own rules on advertising and public information. The wording comes from the Austrian Federal Legal Information System (RIS).

Professional groupLegal basisCore statement
Physiotherapy, occupational therapy, speech therapy and other MTD professions (self-employed)MTD Act 2024, § 39Any promotion or advertising that harms professional standing is prohibited, in particular comparative, discriminatory or unobjective promotion.
PsychotherapyPsychotherapy Act 2024, § 48Practitioners must refrain from unobjective and untrue information, and must neither cause nor help others, such as media, to run prohibited advertising for them.
Clinical psychology, health psychologyPsychologists Act 2013, § 38Practitioners must refrain from any unobjective or untrue information in connection with their professional practice.

The common denominator is clear: factual, truthful, no comparisons. In practice, for texts, photos and ads, that means no promises of cure and no phrases like "guaranteed pain-free". No comparisons with other practices. No sensational superlatives.

Important: this overview is not legal advice and does not cover every profession. Physicians have their own rules, as do professions outside these acts. Questions such as "May I show before-and-after pictures?" or "May I state my specialisation this way?" are ultimately for your professional body (for example Physio Austria or the ÖBVP) or the Ministry of Health to answer. Ask before you publish, not afterwards.

Google profile, local search and professional directories

The Google profile as your business card

For a search like "physiotherapy Vienna 1180" or "psychotherapy 1010", the Google Business Profile plays a part. Google names three factors for local results: relevance, distance and prominence. Relevance depends on how complete and accurate your profile is. According to Google, prominence is fed by factors such as reviews. You cannot change distance, but you can influence the other two.

In practice: the name in the profile matches the name on your practice sign, without keywords. Google prohibits marketing slogans and extras in the name. Choose the category that describes your core business, not every conceivable one. Keep address, opening hours and accessibility up to date, and link to the matching subpage rather than only the home page. The steps in detail are in our article on the Google Business Profile, and the local logic behind it in the guide to local SEO for DACH SMEs.

Specialisation beats the generic term

"Physiotherapist Vienna" is a term hundreds of practices optimise for. It gets more specific when you say what you actually do and for whom: a focus area, a target group, a district. Keep the wording factual. "Treatment of sports injuries" describes an offer; "Vienna's best sports physiotherapy" is a superlative you cannot prove.

Professional directories: only those that exist

Directories run by professional associations are often more trustworthy than general portals because they list verified practitioners. Two examples we opened and checked: Physio Austria runs its own therapist search for patients. The ÖBVP offers a psychotherapist search that mainly lists ÖBVP members and can be filtered by more than twelve criteria, such as focus, method, language and available places. The Ministry of Health also keeps public professional lists for psychotherapists and for clinical and health psychologists.

Check whether you are listed, and keep name, address, focus and website identical to your Google profile. For occupational therapy and speech therapy the same applies; ask your professional association whether it offers a patient search.

The website: trust and discretion

The website answers three questions before anyone calls: Am I in the right place? Can I trust this person? How do I get an appointment? With therapy, the second question is the hardest, because it concerns body or mind.

A strong About page names your training, your entry in the relevant professional list, your focus areas and how you work. A real photo helps more than a stock image. Your entry in the professional list can be checked in the Ministry's public lists.

Content that answers questions helps search and people alike. Good topics are "What happens in a first session?", "What does the insurer cover, and what not?" or "Which approach suits whom?". Write descriptively, not promisingly. Instead of "We eliminate your back pain", try "We examine the causes of your complaints and agree on an approach together".

Many people search on a smartphone, so the mobile view counts. Phone number and booking path must be reachable without hunting; more in our article on mobile-first websites for SMEs.

From search to appointment requestFour steps: search, profile, website, booking path. Factual wording and data protection apply at every step.1. SearchPatient searchesspecialty + place2. ProfileGoogle anddirectory listing3. WebsiteTrust andclarity4. BookingForm or onlinebooking, GDPRFrom search term to appointment requestAt every step: stay factual, collect little data
Own illustration: from search term to appointment request.

Online booking and contact forms

A booking path lowers the threshold, especially for younger groups (see the chart above). It should not be the only option, though.

As soon as people describe in a form why they are coming, health data arises. The GDPR defines this as personal data relating to physical or mental health from which information about the health status can be derived (Art. 4(15)). Processing it is prohibited in principle under Art. 9(1) unless an exception applies, such as explicit consent for specified purposes (Art. 9(2)(a)). Which basis fits your practice is a question for your data protection adviser. These principles help either way:

  • Ask for as little as possible: name, contact route, preferred time. A free-text field for complaints is rarely needed.
  • Note next to the form that no details about an illness need to be sent. You discuss specifics at the appointment.
  • Link the privacy notice right at the form and state who receives the data, including the booking tool.
  • For every booking or form tool, check where data is stored and whether a data processing agreement is in place.
  • Do not put tracking or advertising pixels on pages that reveal a health concern without a data protection review first. This is a cautious recommendation, not legal advice.

Reviews without health data

Reviews work in two directions: they help local ranking and reassure prospects. For therapy professions the limits are tighter. More on how reviews affect enquiries in our article on the conversion gap in Google reviews.

Google prohibits incentives for reviews, meaning discounts, free services or money. It also forbids discouraging negative reviews or asking only satisfied customers. An open request for an honest review, made to everyone alike, is allowed. A discreet note after a course of treatment does this well, without pressure.

Two more things apply to health professions. First, never reply with details. Do not even confirm that the person was a patient. A reply such as "Thank you for your feedback, we are happy to contact you directly" is enough, because professional acts require confidentiality (for example § 36 of the MTD Act 2024), and a public reply can already reveal that someone was a patient. Second, do not publish patient quotes about conditions on your own website, not even "anonymised" ones if someone could recognise themselves. Link to your Google profile instead.

Putting it into practice in six steps

  1. Clarify professional law. Call or write to your professional body and ask for current rules on advertising, titles and images.
  2. Clean up the Google profile. Name as on the sign, fitting category, current hours, link to the right subpage.
  3. Check directory listings. Compare details in your association's search and the Ministry's list.
  4. Name your focus areas. One page per service with a factual description, process and frequent questions.
  5. Build the booking path. Phone, form and, where it fits, online booking with minimal data collection.
  6. Measure. Count monthly how many enquiries arrive via Google, directories and website. For realistic orders of magnitude, see our article on enquiries per month for local SMEs.

As an example, TRIUM mentions on its own website an anonymised solo physiotherapy practice in Vienna that combined local search optimisation, profile management and a website with online booking. It reports a rise from 2 to 20 patient enquiries per month. That is a single case and no promise for your practice, because results depend on specialty, district, competition and starting point. How TRIUM works is described in the 369 method. For implementation we support with local SEO and web design.

If you first want to know where your website stands, use the free self-test for SME websites. For a personal assessment there is the free initial call.

When this does not fit

  • Your practice is fully booked and works through referrals. Then visibility matters less than looking after referrers. Check the commission bans in your professional act: payments for referrals are prohibited in all three acts mentioned.
  • You want to advertise with promises of cure or comparisons. That is legally risky, and it rarely looks credible to patients.
  • You want quick enquiries without a foundation. Without a complete profile and a clear website, even paid advertising achieves little.

Frequently asked questions

May I advertise at all as a therapist?

Yes, but factually and truthfully. The professional acts prohibit unobjective or untrue information (psychotherapy, psychology) and unobjective, comparative or discriminatory promotion (MTD professions). What is still allowed in a specific case is for your professional body to clarify.

May I show patient reviews on my website?

Restraint is advisable for health professions. Quotes describing conditions are risky even when anonymised. Link to your Google profile instead, and get advice from your professional body before publishing anything.

Do I need consent for a contact form?

If health data is processed, Art. 9 GDPR applies. Explicit consent is one option, but another basis may fit. The decision belongs with your data protection adviser. Avoid asking for complaints in the form where possible.

Is online booking worthwhile for my practice?

It depends on your target group. In 2024, 27.5% of 16 to 74-year-olds in Austria made medical appointments online, and 37.3% of 25 to 34-year-olds. For older patients the phone remains important. Offer both.

How quickly does this work?

That cannot be predicted responsibly. It depends on specialty, district, competition and starting point. An audit shows where your biggest gaps are.

Sources

  1. Statistics Austria: "About two thirds search for health-related information online", press release of 24 October 2024. statistik.at
  2. Federal Law Gazette I No. 100/2024: MTD Act 2024, § 39 restriction on advertising, Austrian Federal Legal Information System, issued 18 July 2024 (German). ris.bka.gv.at
  3. Federal Law Gazette I No. 49/2024: Psychotherapy Act 2024, § 48 information in public, issued 30 April 2024 (German). ris.bka.gv.at
  4. Psychologists Act 2013, § 38 restriction on advertising and ban on commissions, consolidated federal law as of 19 July 2026 (German). ris.bka.gv.at
  5. Regulation (EU) 2016/679 (GDPR), Art. 4(15) and Art. 9, EUR-Lex (German version). eur-lex.europa.eu
  6. Google Business Profile Help: Improve your local ranking on Google, accessed 3 October 2026. support.google.com
  7. Google Maps user contributed content policy: fake engagement, incentives and review gating, accessed 3 October 2026. support.google.com
  8. ÖBVP: Psychotherapeut:innen-Suche (German), accessed 3 October 2026. psychotherapie.at. Physio Austria: Therapeut*innensuche (German), physioaustria.at/therapeutinnensuche, accessed 3 October 2026.

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