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Branchen-TippsAktualisiert: 9 Min Lesezeitvon TRIUM

Zahnarzt Website Wien: Solo-Praxis sichtbar machenDentist Website Vienna: Visibility for Solo Practices

Eine Einzelpraxis wird online über ein vollständiges Google-Profil, klare Behandlungsseiten und einen einfachen Terminweg gefunden, innerhalb der Werberichtlinien der Zahnärztekammer.A solo practice gets found online through a complete Google profile, clear treatment pages and a simple booking path, within the Dental Chamber's advertising rules.

Titelbild: Zahnarzt Website Wien: Solo-Praxis sichtbar machen – TRIUM Marketing Agentur Wien

Eine Einzelpraxis kann gegen große Ketten nicht über Lautstärke gewinnen. Sie kann aber bei der Suche „Zahnarzt Website Wien“ im Kleinen genau das sein, was Patienten brauchen: auffindbar, verständlich, erreichbar. Dieser Beitrag zeigt, was Sie dafür selbst steuern können und wo Ihnen das Berufsrecht Grenzen setzt. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei allem, was Werbung betrifft, ist die Kammer Ihr erster Ansprechpartner.

Was Zahnärzte bewerben dürfen: der Rahmen

Der alte Hinweis auf § 53 Ärztegesetz greift für Zahnärzte nicht: Das Ärztegesetz regelt den ärztlichen Beruf. Für Zahnärztinnen und Zahnärzte in Österreich steht die Werbebeschränkung im Zahnärztegesetz (§ 35, Titel „Verbot standeswidrigen Verhaltens, Werbebeschränkung und Provisionsverbot“). Absatz 5 ermächtigt die Österreichische Zahnärztekammer, Details per Richtlinie zu regeln.

Die Werberichtlinien der Österreichischen Zahnärztekammer (Beschluss vom 11.12.2015) nennen als unzulässig Werbung, die unsachlich, unwahr, diskriminierend oder dem Ansehen des Berufsstandes abträglich ist. Vergleichende Werbung und herabsetzende Äußerungen über Berufskollegen sind untersagt. Eigene Websites und Profile in sozialen Netzwerken nennt die Richtlinie ausdrücklich als zulässig, wenn die Vorgaben eingehalten werden. Fremde Werbebanner und Pop-ups auf der eigenen Seite sind laut Richtlinie untersagt.

Daraus folgt für Ihre Website: informieren statt anpreisen. Superlative wie „beste Praxis Wiens“, Preisvergleiche mit Kollegen und Garantien für Behandlungserfolge gehören nicht auf die Seite. Heilversprechen ohnehin nicht. Bei Vorher-nachher-Bildern, Patientenstimmen und allem, was Patienten zeigt, gilt: erst mit der Kammer klären, ob und wie es zulässig ist, und nie ohne dokumentierte Zustimmung der Person.

Ein Vorbehalt gehört dazu: Die Richtlinie stammt aus dem Jahr 2015. Ob eine neuere Fassung gilt, prüfen Sie auf der Website der Zahnärztekammer unter „Amtliche Mitteilungen“. Das nehmen wir bei jedem Projekt als ersten Schritt mit Ihnen vor. In Deutschland gelten andere Regeln (unter anderem das Heilmittelwerbegesetz und das Berufsrecht der jeweiligen Landeszahnärztekammer). Diese haben wir hier nicht geprüft, daher ersetzt dieser Artikel dafür keine Auskunft Ihrer Kammer.

Google Business Profile und die Suche nach akuter Hilfe

Google bestimmt die lokale Reihenfolge nach drei Faktoren: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Die Entfernung können Sie nicht ändern. Relevanz und Bekanntheit schon: Ein vollständig ausgefülltes Profil passt besser zur Suche, Bewertungen und Verweise von anderen Seiten stärken die Bekanntheit. Google schreibt auch, dass sich ein besseres Ranking weder kaufen noch anfordern lässt.

Prüfen Sie im Profil die Hauptkategorie, die Ordinationszeiten (inklusive Feiertage), die Adresse samt Eingang oder Stockwerk, Telefon, Website und den Link zur Terminbuchung. Fotos von Empfang, Behandlungsraum und Team helfen Patienten mit Angst vor dem Zahnarzt mehr als jedes Versprechen. Mehr zum Vorgehen finden Sie im Beitrag Google Business Profile optimieren. Den Praxisnamen tragen Sie so ein, wie er auch auf Schild und Website steht, ohne Keyword-Zusätze.

Wer akute Schmerzen hat, sucht anders: kurz, dringend, oft abends oder am Wochenende. Hier lohnt eine eigene Seite „Akute Zahnschmerzen“. Sie sollte ehrlich sagen, was Ihre Praxis leistet: Gibt es Akuttermine, bis wann kann man anrufen, was ist bei Schwellung oder nach einem Unfall zu tun? Für Zeiten, in denen Ihre Praxis geschlossen ist, verweisen Sie auf den offiziellen Dienst. Die Stadt Wien führt die Notdienst-Suche der Zahnärztekammer für Nacht und Wochenende auf. Dieser Verweis ist ehrlich, hilft dem Besucher und schadet Ihrer Praxis nicht. Wer dann Montag in Ihre Ordination kommt, erinnert sich daran.

Wichtig: Schreiben Sie auf diese Seite keine Behandlungsversprechen („schmerzfrei in 30 Minuten“) und keine Diagnosen aus der Ferne. Sie informieren über Ablauf und Erreichbarkeit, nicht mehr.

Behandlungsseiten, die Fragen beantworten

Eine Seite „Leistungen“ mit zwölf Stichpunkten reicht nicht. Patienten suchen nach einzelnen Themen: Wurzelbehandlung, Zahnersatz, Kinderbehandlung, Angstpatienten, Zahnreinigung. Jede Behandlung, die Sie regelmäßig anbieten, bekommt eine eigene Seite mit der Struktur: Für wen ist das? Wie läuft es ab? Was kann ich vorher und nachher tun? Welche Alternativen gibt es? Wann sollte ich lieber vorher anrufen?

Schreiben Sie, was Sie tatsächlich anbieten, und lassen Sie weg, was Sie nicht anbieten. Wenn Sie sich auf ein Feld spezialisiert haben, etwa Kinder oder Angstpatienten, gehört das nach vorn. Nennen Sie Spezialisierungen aber nur, wenn die dazu berechtigende Qualifikation vorliegt und die Bezeichnung berufsrechtlich zulässig ist; auch das klärt die Kammer. Medizinisch Sachliches, etwa Ablauf einer Wurzelbehandlung, sollten Sie in Ihren Worten schreiben und vor der Veröffentlichung selbst fachlich gegenlesen. Das ist die Stelle, an der ein Texter Ihr Wissen nicht ersetzen kann.

Weg von der Suche zum TerminVier Stationen: Suche, Google-Profil, Praxis-Website, Termin. Konzeptdiagramm ohne Messdaten.Suche„Zahnarzt 1xxx Wien“oder „Zahnschmerzen“Google-ProfilKategorie, Zeiten,Fotos, BewertungenPraxis-WebsiteBehandlungsseite,Team, AnfahrtTerminOnline oderper TelefonDer Weg vom Suchfeld zum TerminJede Stufe verliert Patienten, wenn sie unklar oder unvollständig ist.
Konzeptdiagramm von TRIUM, keine Messdaten.

Für Google hilft es zusätzlich, die Praxis als lokales Unternehmen auszuzeichnen. Schema.org kennt dafür den Typ „Dentist“, Google verlangt bei lokalen Unternehmen mindestens Name und Adresse. Das ist Technik im Hintergrund, die Ihre Zeiten, Adresse und Kontaktdaten maschinenlesbar macht. Der Leitfaden zu lokalem SEO im DACH-Raum erklärt die Grundlagen, die Seite SEO für Wiener Unternehmen unseren Ansatz.

Online-Termin und Bewertungen

Ein Patient, der um 21 Uhr beschließt, einen Termin zu vereinbaren, ruft nicht an. Er sucht nach einem Button. Ein Online-Termin senkt diese Hürde, aber er verlangt Disziplin: Die Verfügbarkeiten müssen stimmen, Bestätigungen müssen ankommen, und Sie müssen klären, welche Daten das Formular abfragt. Fragen Sie nur nach Name, Kontakt und Wunschzeit. Freitextfelder für Beschwerden oder Vorerkrankungen sind ein Datenschutzthema (siehe unten). Auf dem Smartphone muss der Weg zum Termin mit zwei, drei Tippern erreichbar sein; mehr dazu in Mobile First für KMU-Websites. Wer lieber anruft, braucht eine Telefonnummer, die sich direkt antippen lässt.

Bewertungen wirken in zwei Richtungen: auf Google und auf Menschen. Die Local Consumer Review Survey 2026 von BrightLocal (1.002 US-Konsumenten, Februar 2026) zeigt: 97 Prozent lesen Bewertungen lokaler Unternehmen, 74 Prozent suchen Bewertungen der letzten drei Monate, und 80 Prozent nutzen eher ein Unternehmen, das auf alle Bewertungen antwortet. Die Zahlen stammen aus den USA, die Richtung dürfte für Österreich ähnlich sein, belegt ist das hier nicht. Beachten Sie vor allem die Aktualität: Eine Handvoll gute Bewertungen aus dem Jahr 2021 helfen weniger als laufend neue.

Google erlaubt, authentische Bewertungen zu erbitten, aber nicht zu belohnen. Laut Google-Richtlinie für nutzergenerierte Inhalte sind Anreize wie Rabatte oder Gratisleistungen für Bewertungen verboten, ebenso gekaufte Bewertungen und das Drängen auf eine Bewertung vor Ort. Praktisch heißt das: ein freundlicher Hinweis mit dem Link zum Profil, keine Gutscheine, kein Filtern der Zufriedenen. Auf Kritik antworten Sie sachlich und ohne Behandlungsdetails zu nennen, denn jede Antwort ist öffentlich und die ärztliche Verschwiegenheit gilt auch hier. Hintergründe liefert der Beitrag Google-Bewertungen und die Conversion-Lücke.

Impressum und Datenschutz: Pflicht vor Kür

Ihre Website unterliegt dem E-Commerce-Gesetz. § 5 Abs. 1 ECG verlangt, dass bestimmte Angaben ständig und leicht zugänglich sind. Für Praxen ist die Tabelle ein Prüfraster. Ob Ihre Angaben vollständig sind, klären Sie mit der Kammer oder Ihrer Rechtsvertretung.

Angabe nach § 5 Abs. 1 ECGWas das bei einer Praxis bedeutet
Name oder FirmaName der Ärztin oder des Arztes bzw. der Gesellschaft
Geografische AnschriftOrdinationsadresse, kein Postfach
Kontaktdaten inklusive E-MailTelefon und E-Mail für rasche Erreichbarkeit
Firmenbuchnummer und -gerichtNur, wenn vorhanden (z. B. bei einer Gesellschaft)
AufsichtsbehördeWenn die Tätigkeit behördlicher Aufsicht unterliegt
Kammer, Berufsbezeichnung, verleihender Staat, Hinweis auf berufsrechtliche VorschriftenZuständige Kammer, Berufsbezeichnung, Hinweis auf das Zahnärztegesetz bzw. die anwendbaren Vorschriften
Umsatzsteuer-IdentifikationsnummerFalls vorhanden

Das Gesetz nennt diese Punkte. Wie Ihre Kammer die konkrete Formulierung empfiehlt, sehen Sie auf deren Website; Ärztekammern haben dazu eigene Merkblätter für Arzthomepages, die auch das Mediengesetz erwähnen. Ob für Ihre Seite Offenlegungspflichten nach Mediengesetz hinzukommen, prüfen Sie mit Ihrer Rechtsvertretung.

Beim Datenschutz kommt eine Besonderheit dazu: Gesundheitsdaten zählen zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten. Art. 9 DSGVO verbietet ihre Verarbeitung grundsätzlich und lässt Ausnahmen zu, etwa die ausdrückliche Einwilligung oder die Verarbeitung im Rahmen der Gesundheitsversorgung durch Personen mit Berufsgeheimnis. Für Ihre Website heißt das: Kontaktformulare und Terminanfragen schlank halten, Beschwerden nicht im Freitext abfragen, die Anbieter des Terminsystems prüfen (Auftragsverarbeitung, Serverstandort) und die Datenschutzerklärung auf die tatsächlich eingesetzten Dienste abstimmen. Tracking und Cookies richten Sie so ein, dass sie nur nach Einwilligung laufen, soweit sie nicht technisch notwendig sind.

Wann das nicht passt

Online-Sichtbarkeit löst kein Kapazitätsproblem. Wenn Ihr Kalender für Monate voll ist und Sie keine Neupatienten aufnehmen, ist mehr Reichweite die falsche Maßnahme. Dann sind Warteliste, klarer Hinweis auf die Aufnahmebedingungen und ein gepflegtes Profil sinnvoller.

Ebenfalls nicht passend: Aggressive Aktionen, Rabattportale oder Gewinnspiele, die nach den Werberichtlinien problematisch sein können. Werbung mit Preisvergleichen, Heilversprechen oder Bildern von Behandlungsergebnissen ohne Kammerauskunft ebenfalls nicht. Und wer sich eine Garantie auf Platz eins wünscht, bekommt sie von seriösen Anbietern nicht. Rankings hängen von Faktoren ab, die niemand allein kontrolliert.

Die Reihenfolge für Ihre Praxis

  • Kammer-Website prüfen: aktuelle Werberichtlinie und Vorgaben für Praxis-Websites.
  • Impressum gegen § 5 ECG und Kammerhinweise abgleichen, Datenschutzerklärung auf den Ist-Zustand bringen.
  • Google-Profil vervollständigen: Kategorie, Zeiten, Fotos, Terminlink.
  • Pro Hauptbehandlung eine Seite, selbst fachlich gegengelesen.
  • Eine Seite für akute Beschwerden mit ehrlichen Zeiten und Verweis auf den Notdienst.
  • Terminweg testen: Smartphone, abends, ohne Vorwissen.
  • Bewertungsprozess festlegen: Wer bittet wann? Wer antwortet?

Mit dem kostenlosen Selbsttest für Ihre Website sehen Sie in wenigen Minuten, wo Ihre Seite steht. Wenn Sie lieber sprechen, ist das kostenlose Erstgespräch der direkte Weg. Zum Thema Website allgemein: Webdesign für Wiener KMU. Eine ähnliche Ausgangslage mit anderem Berufsrecht beschreibt der Beitrag Therapeuten online sichtbar machen.

Häufige Fragen

Darf eine Zahnarztpraxis in Österreich überhaupt Werbung machen?

Ja, aber sachlich. Das Zahnärztegesetz beschränkt Werbung in § 35, die Werberichtlinien der Österreichischen Zahnärztekammer nennen als unzulässig unsachliche, unwahre, diskriminierende oder das Ansehen des Berufsstandes beeinträchtigende Werbung. Eine eigene Website ist laut Richtlinie zulässig.

Dürfen wir Vorher-nachher-Bilder zeigen?

Das haben wir nicht verifiziert. Wir empfehlen, es nicht ohne schriftliche Auskunft der Kammer und die dokumentierte Zustimmung der abgebildeten Person zu tun.

Welche Rechtsgrundlage gilt für das Impressum?

Für die Pflichtangaben auf der Website ist § 5 des E-Commerce-Gesetzes die Grundlage. Bei Gesundheitsberufen gehören unter anderem Kammer, Berufsbezeichnung und ein Hinweis auf die berufsrechtlichen Vorschriften dazu. Die konkrete Formulierung klären Sie mit Ihrer Kammer.

Darf ich Patienten Anreize für Google-Bewertungen geben?

Nein. Google verbietet Anreize wie Rabatte oder Gratisleistungen im Austausch für Bewertungen. Erlaubt ist, authentische Bewertungen höflich zu erbitten.

Brauche ich eine eigene Seite für Zahnschmerzen?

Wenn Sie Akuttermine anbieten, ja: Sie fängt dringliche Suchanfragen auf und sagt klar, wie und wann Sie erreichbar sind. Außerhalb Ihrer Zeiten verweisen Sie auf den offiziellen Notdienst.

Gelten diese Regeln auch für Deutschland?

Nicht automatisch. In Deutschland gelten unter anderem das Heilmittelwerbegesetz und das Berufsrecht der Landeszahnärztekammern. Das haben wir hier nicht geprüft; fragen Sie Ihre Kammer.

Quellen

  1. Zahnärztegesetz, Bundesrecht konsolidiert, Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS). ris.bka.gv.at
  2. Werberichtlinien gemäß § 35 Abs. 5 ZÄG, Österreichische Zahnärztekammer, Beschluss vom 11.12.2015. zahnaerztekammer.at
  3. E-Commerce-Gesetz § 5, Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS). ris.bka.gv.at
  4. Wie Google das lokale Ranking bestimmt, Google Business Profile Hilfe. support.google.com
  5. Google Maps Richtlinie für nutzergenerierte Inhalte, Google. support.google.com
  6. Local Consumer Review Survey 2026, BrightLocal, 11.02.2026. brightlocal.com
  7. Ärzte, Zahnärzte, Apotheken, Notdienste, Stadt Wien. wien.gv.at
  8. Art. 9 DSGVO, Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten. dsgvo-gesetz.de

A solo practice cannot beat large chains on volume. It can, however, be exactly what patients need when they search for a dentist website in Vienna: easy to find, easy to understand, easy to reach. This article shows what you control yourself and where professional law sets limits. It is not legal advice. For anything that touches advertising, your chamber is the first place to ask.

What dentists may advertise: the framework

The older reference to section 53 of the Medical Act (ÄrzteG) does not apply to dentists: that act governs the medical profession. For dentists in Austria, the advertising restriction sits in the Dentists Act, section 35 (titled prohibition of conduct contrary to professional standards, advertising restriction and commission ban). Subsection 5 authorises the Austrian Dental Chamber to set details by guideline.

The advertising guidelines of the Austrian Dental Chamber (resolution of 11 December 2015) treat as impermissible any advertising that is unobjective, untrue, discriminatory or harmful to the standing of the profession. Comparative advertising and disparaging remarks about colleagues are prohibited. The guidelines expressly list your own website and social media profiles as permissible if the rules are followed. Third-party banners and pop-ups on your own site are prohibited.

For your website this means: inform, do not extol. Superlatives such as "the best practice in Vienna", price comparisons with colleagues and guarantees of treatment outcomes do not belong on the page, and promises of cure certainly not. For before-and-after images, patient testimonials and anything showing patients: clarify with the chamber first whether and how it is allowed, and never without documented consent from the person.

One caveat: the guideline dates from 2015. Check the chamber's website under "Amtliche Mitteilungen" for a newer version. We do that as the first step with every project. Germany has different rules (among them the Heilmittelwerbegesetz and the professional rules of each state dental chamber). We have not checked those here, so this article is no substitute for advice from your chamber.

Google Business Profile and the search for urgent help

Google determines local results by three factors: relevance, distance and prominence. You cannot change distance. Relevance and prominence you can: a fully completed profile matches searches better, and reviews and links from other sites build prominence. Google also states that a better ranking cannot be bought or requested.

Check the main category, opening hours (including public holidays), address with entrance or floor, phone, website and the appointment link. Photos of the reception, treatment room and team help anxious patients more than any promise. The article on optimising your Google Business Profile goes deeper. Enter the practice name as it appears on the sign and website, without keyword additions.

People in acute pain search differently: briefly, urgently, often in the evening or at weekends. A dedicated "acute toothache" page is worthwhile. It should say honestly what your practice offers: are there same-day slots, until when can people call, what should they do with swelling or after an accident? For times when you are closed, point to the official service. The City of Vienna lists the dental chamber's emergency service search for nights and weekends. Pointing to it is honest, helps the visitor and does your practice no harm. The person who comes to your practice on Monday remembers it.

Do not put treatment promises ("pain free in 30 minutes") or remote diagnoses on that page. You inform about process and availability, nothing more.

Treatment pages that answer questions

A "Services" page with twelve bullet points is not enough. Patients search for individual topics: root canal, dentures, children's dentistry, dental anxiety, professional cleaning. Every treatment you regularly offer gets its own page with this structure: who is it for, how does it work, what can I do before and after, what are the alternatives, and when should I call first?

Write what you actually offer and leave out what you do not. If you have specialised, in children or anxious patients for example, put that first. Name specialisations only if you hold the qualification and the designation is permissible under professional rules; the chamber can clarify that too. Write medical content in your own words and read it professionally before publishing. This is where a copywriter cannot replace your expertise.

From search to appointmentFour stages: search, Google profile, practice website, appointment. Concept diagram without measured data.Search“dentist Vienna”or “toothache”Google profileCategory, hours,photos, reviewsPractice websiteTreatment page,team, directionsAppointmentOnline orby phoneFrom search box to appointmentEvery stage loses patients when it is unclear or incomplete.
Concept diagram by TRIUM, not measured data.

It also helps Google to mark up the practice as a local business. Schema.org has a "Dentist" type, and Google requires at least name and address for local businesses. It is background technology that makes your hours, address and contact details machine readable. The guide to local SEO in the DACH region explains the basics, and the page on SEO for Vienna businesses our approach.

Online appointments and reviews

A patient who decides at 9 pm to book an appointment does not phone. They look for a button. Online booking lowers that barrier but demands discipline: availability must be correct, confirmations must arrive, and you must decide which data the form asks for. Ask only for name, contact and preferred time. Free-text fields for complaints or previous conditions are a data protection issue (see below). On a smartphone the path to an appointment should take two or three taps; more in mobile first for small business websites. Those who prefer to call need a phone number that can be tapped directly.

Reviews work in two directions: on Google and on people. The BrightLocal Local Consumer Review Survey 2026 (1,002 US consumers, February 2026) found that 97 percent read reviews of local businesses, 74 percent look for reviews from the last three months and 80 percent are more likely to use a business that responds to all reviews. The figures come from the US; the direction is probably similar in Austria, but that is not proven here. Note recency above all: a handful of good reviews from 2021 help less than a steady stream of new ones.

Google allows you to ask for authentic reviews but not to reward them. Under Google's user-generated content policy, incentives such as discounts or free services for reviews are prohibited, as are paid reviews and pressuring people to review on the premises. In practice: a friendly note with the link to your profile, no vouchers, no filtering of happy patients. Answer criticism factually and without mentioning treatment details, because every reply is public and medical confidentiality applies here too. The article on Google reviews and the conversion gap adds background.

Your website falls under the E-Commerce Act. Section 5(1) ECG requires certain information to be permanently and easily accessible. For a practice, the table is a checklist. Whether your details are complete is something to clarify with your chamber or legal adviser.

Information under section 5(1) ECGWhat it means for a practice
Name or company nameName of the dentist or of the company
Geographic addressPractice address, not a P.O. box
Contact details including e-mailPhone and e-mail for quick contact
Commercial register number and courtOnly if applicable (e.g. for a company)
Supervisory authorityIf the activity is subject to official supervision
Chamber, professional title, awarding state, reference to professional rulesCompetent chamber, title, reference to the Dentists Act and other applicable rules
VAT identification numberIf available

The act lists these points. How your chamber recommends wording them is shown on its website; medical chambers publish leaflets for doctors' websites that also mention the Media Act. Whether disclosure duties under the Media Act apply to your site is something to check with your legal adviser.

Data protection adds a special feature: health data belongs to the special categories of personal data. Article 9 GDPR prohibits processing in principle and allows exceptions, such as explicit consent or processing for healthcare by persons bound by professional secrecy. For your website that means: keep contact forms and appointment requests lean, do not ask for complaints in free text, check the appointment tool vendor (data processing agreement, server location) and align the privacy notice with the services you actually use. Set up tracking and cookies so that they run only after consent, unless technically necessary.

When this does not fit

Online visibility does not solve a capacity problem. If your calendar is full for months and you are not taking new patients, more reach is the wrong measure. A waiting list, a clear note on admission conditions and a well-kept profile make more sense.

Also not a fit: aggressive promotions, discount portals or prize draws that may be problematic under the advertising guidelines. Likewise advertising with price comparisons, promises of cure or pictures of treatment results without the chamber's answer. And anyone wanting a guarantee of first place will not get it from a serious provider. Rankings depend on factors nobody controls alone.

The order of work for your practice

  • Check the chamber website: current advertising guideline and rules for practice websites.
  • Compare the legal notice against section 5 ECG and chamber guidance; bring the privacy notice in line with reality.
  • Complete the Google profile: category, hours, photos, appointment link.
  • One page per main treatment, professionally read by you.
  • One page for acute complaints with honest hours and a pointer to the emergency service.
  • Test the booking path: smartphone, evening, no prior knowledge.
  • Define the review process: who asks when, and who replies?

With the free self-test for your website you see in a few minutes where your site stands. If you prefer to talk, the free initial call is the direct route. On websites in general: web design for Vienna small businesses. A similar starting point under different professional rules is described in making therapists visible online.

Frequently asked questions

May a dental practice advertise in Austria at all?

Yes, but factually. The Dentists Act restricts advertising in section 35, and the Austrian Dental Chamber's guidelines list as impermissible advertising that is unobjective, untrue, discriminatory or damaging to the profession's standing. Your own website is permissible under the guidelines.

May we show before-and-after pictures?

We have not verified this. We recommend not doing it without written guidance from the chamber and the documented consent of the person shown.

Which law governs the legal notice?

Section 5 of the E-Commerce Act is the basis for the mandatory information on a website. For health professions it includes the chamber, professional title and a reference to the professional rules. Clarify the exact wording with your chamber.

May I give patients incentives for Google reviews?

No. Google prohibits incentives such as discounts or free services in exchange for reviews. Politely asking for authentic reviews is allowed.

Do I need a separate page for toothache?

If you offer same-day appointments, yes: it catches urgent searches and states clearly how and when you can be reached. Outside your hours, point to the official emergency service.

Do these rules also apply in Germany?

Not automatically. Germany has the Heilmittelwerbegesetz and the professional rules of the state dental chambers, among others. We have not checked them here; ask your chamber.

Sources

  1. Zahnärztegesetz, consolidated federal law, Austrian Legal Information System (RIS). ris.bka.gv.at
  2. Advertising guidelines under section 35(5) ZÄG, Austrian Dental Chamber, resolution of 11 Dec 2015. zahnaerztekammer.at
  3. E-Commerce-Gesetz section 5, Austrian Legal Information System (RIS). ris.bka.gv.at
  4. How Google determines local ranking, Google Business Profile Help. support.google.com
  5. Google Maps user-generated content policy, Google. support.google.com
  6. Local Consumer Review Survey 2026, BrightLocal, 11 Feb 2026. brightlocal.com
  7. Doctors, dentists, pharmacies, emergency services, City of Vienna. wien.gv.at
  8. Art. 9 GDPR, processing of special categories of personal data. dsgvo-gesetz.de

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