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Recht & DatenschutzAktualisiert: 9 Min Lesezeitvon TRIUM

Impressum und Datenschutz: Pflichtangaben Website ATLegal Notice and Privacy Policy: Austrian Website Rules

Welche Angaben Ihr Impressum und Ihre Datenschutzerklärung enthalten müssen, hängt von Rechtsform und Website ab. Hier sehen Sie die Pflichtangaben mit Gesetzesstelle und eine Checkliste.What your legal notice and privacy policy must contain depends on your legal form and your website. Here are the mandatory details with statutory references and a checklist.

Titelbild: Impressum und Datenschutz: Pflichtangaben Website AT – TRIUM Marketing Agentur Wien

Zwei Seiten fehlen auf erstaunlich vielen KMU-Websites oder sind unvollständig: das Impressum und die Datenschutzerklärung. Beide wirken wie Formalitäten, sie beruhen aber auf unterschiedlichen Gesetzen und beantworten unterschiedliche Fragen. Das Impressum sagt, wer hinter der Website steht. Die Datenschutzerklärung sagt, was mit den Daten Ihrer Besucher passiert.

Impressum, Offenlegung, Datenschutzerklärung: drei Pflichten, nicht eine

Im Alltag wird alles unter "Impressum" zusammengeworfen. Rechtlich sind es mehrere Bausteine. Die Anbieterkennzeichnung steht in § 5 des E-Commerce-Gesetzes (ECG). Weitere Angaben kommen aus dem Unternehmensrecht (UGB oder Gewerbeordnung) und aus dem Mediengesetz. Die Datenschutzerklärung folgt aus der DSGVO.

Welche Pflicht kommt aus welchem GesetzZwei Spalten: Das Impressum im weiteren Sinn stützt sich auf ECG, UGB oder GewO und Mediengesetz. Die Datenschutzerklärung stützt sich auf die DSGVO. Impressum im weiteren Sinn Datenschutzerklärung § 5 ECGAnbieterkennzeichnung für alle § 14 UGB oder § 63 GewOje nach Firmenbucheintrag § 25 MediengesetzOffenlegung, bei Websites Art. 12 und 13 DSGVOInformation, sobald Siepersonenbezogene Daten erheben(Formular, Logfiles, Tools) Cookies und Trackingeigene Regel: § 165 TKG 2021 Links: Wer sind Sie? Rechts: Was geschieht mit den Daten Ihrer Besucher? Beide Seiten brauchen einen dauerhaft erreichbaren Link, meist im Footer.
Eigene Darstellung nach ECG, UGB, GewO, MedienG, DSGVO und TKG 2021 (Quellenliste unten).

Praktisch lassen sich alle Angaben der linken Spalte auf einer einzigen Seite bündeln. Das Mediengesetz erlaubt das ausdrücklich: Handelt es sich beim Medieninhaber um einen Diensteanbieter im Sinn des ECG, können Impressums- und Offenlegungsangaben gemeinsam mit den ECG-Angaben bereitgestellt werden (§ 24 Abs. 4 und § 25 Abs. 1 MedienG). Die Datenschutzerklärung bleibt eine eigene Seite.

Das Mindestimpressum nach § 5 ECG

Ein Diensteanbieter muss den Nutzern "ständig zumindest" folgende Informationen "leicht und unmittelbar zugänglich" zur Verfügung stellen (§ 5 Abs. 1 ECG):

  • Name oder Firma
  • geografische Anschrift, unter der Sie niedergelassen sind (ein reines Postfach genügt dem Wortlaut nach nicht)
  • Angaben für eine rasche und unmittelbare Kontaktaufnahme, einschließlich E-Mail-Adresse
  • sofern vorhanden: Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht
  • sofern Ihre Tätigkeit einer behördlichen Aufsicht unterliegt: die zuständige Aufsichtsbehörde
  • bei gewerbe- oder berufsrechtlichen Vorschriften: Kammer oder Berufsverband, Berufsbezeichnung, Verleihungsstaat und ein Hinweis auf die anwendbaren Vorschriften samt Zugang dazu
  • sofern vorhanden: die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

Werden auf der Website Preise genannt, müssen sie für einen durchschnittlich aufmerksamen Betrachter leicht lesbar und zuordenbar sein. Erkennbar sein muss, ob es sich um Bruttopreise handelt und ob Versandkosten enthalten sind (§ 5 Abs. 2 ECG).

Der Wortlaut "ständig" und "leicht und unmittelbar zugänglich" ist der Grund, warum der Link in der Praxis im Footer jeder Seite steht. Ein Impressum, das nur über drei Klicks oder ein Hamburger-Menü erreichbar ist, bewegt sich in einer Grauzone, die Sie vermeiden können.

Was je nach Rechtsform dazukommt

Das Mindestimpressum reicht oft nicht. Welche Zusatzangaben fällig werden, hängt davon ab, ob und wie Sie im Firmenbuch eingetragen sind.

Ihre SituationZusätzlich anzugebenGrundlage
Eingetragenes Unternehmen (z. B. GmbH, eingetragenes Einzelunternehmen)Firma, Rechtsform, Sitz, Firmenbuchnummer, Firmenbuchgericht; bei Liquidation ein entsprechender Hinweis; Einzelunternehmer auch den Namen, wenn er von der Firma abweicht§ 14 Abs. 1 UGB
Kapitalgesellschaft, die auf der Website Angaben zum Kapital machtGrund- bzw. Stammkapital und gegebenenfalls ausstehende Einlagen§ 14 Abs. 2 UGB
Gewerbetreibende als natürliche Person, nicht im FirmenbuchName und Standort der Gewerbeberechtigung§ 63 Abs. 1 GewO
Reglementierter Beruf oder beaufsichtigte TätigkeitAufsichtsbehörde, Kammer, Berufsbezeichnung, Hinweis auf die Berufsvorschriften§ 5 Abs. 1 Z 5 und 6 ECG

Bei Berufen mit eigener Berufsordnung, etwa im Gesundheits- oder Rechtsbereich, können weitere Vorgaben Ihrer Berufsvertretung gelten. Fragen Sie dort nach, bevor Sie ein Muster übernehmen.

Offenlegung nach dem Mediengesetz

Das Mediengesetz unterscheidet Impressum (§ 24) und Offenlegung (§ 25). Die WKO erläutert den Unterschied so: Das Impressum nennt, wer das Medium verantwortet, die Offenlegung zeigt den wirtschaftlichen und persönlichen Hintergrund. Für Websites verlangt § 25 Abs. 1 MedienG, dass die Angaben "ständig leicht und unmittelbar auffindbar" sind.

Für eine typische Unternehmens-Website greift die abgespeckte Variante. Gibt es keinen Informationsgehalt, der über die Präsentation des Medieninhabers hinausgeht und die öffentliche Meinungsbildung beeinflussen kann, sind nur Name oder Firma, gegebenenfalls der Unternehmensgegenstand sowie Sitz oder Wohnort anzugeben (§ 25 Abs. 5 MedienG). Die WKO nennt als Beispiel die Homepage eines Onlinehändlers, auf der ausschließlich Produkt- und Preisinformationen stehen.

Schwieriger wird es bei einem Blog mit redaktionellen Inhalten. Ob er noch unter die Erleichterung fällt, ist eine Auslegungsfrage. Die sichere Lösung: im Impressum zusätzlich Unternehmensgegenstand und, falls vorhanden, die vertretungsbefugten Organe nach § 25 Abs. 2 nennen und eine kurze Erklärung zur grundlegenden Richtung (Blattlinie) ergänzen. Das kostet fünf Zeilen und nimmt die Unsicherheit.

Ein regelmäßiger Newsletter, der mindestens viermal im Jahr in vergleichbarer Gestaltung erscheint, ist ein "wiederkehrendes elektronisches Medium". Dann sind nach § 24 Abs. 3 MedienG Name oder Firma sowie Anschrift von Medieninhaber und Herausgeber anzugeben. Mehr dazu finden Sie im Beitrag zum Thema rechtssicherer Newsletter für KMU.

Datenschutzerklärung nach Art. 13 DSGVO

Sobald Ihre Website personenbezogene Daten erhebt, müssen Sie Besucher informieren, und zwar "zum Zeitpunkt der Erhebung" und in "präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form" (Art. 12 und 13 DSGVO). Personenbezogene Daten fallen schon bei einem Kontaktformular, bei Server-Logfiles, bei eingebetteten Karten oder Videos und bei jedem Analyse-Tool an.

Die folgende Tabelle ordnet die Pflichtangaben typischen Stellen einer KMU-Website zu. Die Beispiele in der rechten Spalte sind unsere Praxisübersetzung, nicht Gesetzestext.

Pflichtangabe (Art. 13)Was das auf Ihrer Website bedeutet
Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen (Abs. 1 lit. a)Dieselben Daten wie im Impressum. Abweichungen verwirren und sind vermeidbar.
Zwecke und Rechtsgrundlage (Abs. 1 lit. c, d)Pro Vorgang getrennt: Kontaktformular, Server-Logfiles, Newsletter, Statistik, Terminbuchung. Bei berechtigtem Interesse dieses benennen.
Empfänger (Abs. 1 lit. e)Hosting-Anbieter, E-Mail-Dienst, Analyse-, Karten-, Video- und Buchungstools, sofern diese Daten erhalten.
Übermittlung in Drittländer (Abs. 1 lit. f)Nur relevant, wenn ein Tool Daten außerhalb der EU verarbeitet. Dann Angemessenheitsbeschluss oder Garantien nennen.
Speicherdauer oder Kriterien (Abs. 2 lit. a)Konkret pro Vorgang, nicht "so lange wie nötig" für alles.
Betroffenenrechte, Widerruf, Beschwerderecht (Abs. 2 lit. b bis d)Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Widerspruch, Datenübertragbarkeit, Widerruf von Einwilligungen und das Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde. In Österreich ist das die Datenschutzbehörde.
Bereitstellungspflicht, automatisierte Entscheidungen (Abs. 2 lit. e, f)Bei Formularen: Was passiert, wenn Pflichtfelder fehlen? Automatisierte Entscheidungen kommen auf Standard-Websites selten vor, dann reicht die Negativaussage.

Der häufigste Fehler ist der Generator-Text, der Tools beschreibt, die gar nicht eingebaut sind, und die tatsächlich genutzten nicht erwähnt. Eine Datenschutzerklärung ist nur dann richtig, wenn sie mit dem technischen Ist-Zustand übereinstimmt. Dazu gehört auch, dass Sie wissen, welche Skripte beim Seitenaufruf laden.

Cookies und ähnliche Technologien sind eine eigene Frage. Nach § 165 Abs. 3 TKG 2021 dürfen Daten nur mit aktiver Einwilligung auf Grundlage klarer Informationen ermittelt werden, ausgenommen sind technisch unbedingt erforderliche Zugriffe. Die Datenschutzerklärung ersetzt diese Einwilligung nicht. Wie ein Banner aufgebaut sein sollte, steht im Beitrag zu Cookie-Banner und Consent, die Messung ohne Datenlücken im Beitrag zu Conversion-Tracking mit GA4.

Was Verstöße kosten können

Gesetzliche Höchstrahmen bei VerstößenDrei Kacheln: bis 3.000 Euro bei Verstoß gegen § 5 Abs. 1 ECG, bis 20.000 Euro bei Verstoß gegen Impressum oder Offenlegung nach Mediengesetz, bis 20 Millionen Euro oder 4 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes nach DSGVO Art. 83 Abs. 5. Höchstrahmen, nicht Regelfall ECGbis 3.000 €§ 26 Abs. 1 Z 1Verstoß gegen § 5 Abs. 1 Mediengesetzbis 20.000 €§ 27 Abs. 1 Z 1Impressum, Offenlegung DSGVObis 20 Mio. €oder 4 %Art. 83 Abs. 5 lit. bRechte nach Art. 12 bis 22 Bei der DSGVO gilt der jeweils höhere Betrag, bezogen auf den weltweiten Jahresumsatz des Unternehmens.
Quellen: ECG § 26, MedienG § 27 (RIS, Fassung vom 04.10.2026), DSGVO Art. 83 (EUR-Lex). Gesetzliche Obergrenzen, keine Aussage über übliche Höhen.

Die Zahlen sind Obergrenzen. Nach Art. 83 Abs. 2 DSGVO werden Art, Schwere, Dauer, Vorsatz oder Fahrlässigkeit und weitere Umstände berücksichtigt. Das Ziel ist laut Art. 83 Abs. 1 eine wirksame, verhältnismäßige und abschreckende Geldbuße, nicht der Höchstbetrag.

Beim ECG gibt es zudem die tätige Reue: Die Behörde kann einem Diensteanbieter auftragen, den gesetzmäßigen Zustand innerhalb einer angemessenen Frist herzustellen. Tut er das, wird er wegen der Verwaltungsübertretung nicht bestraft (§ 27 ECG). Bei fehlenden UGB-Angaben kann das Firmenbuchgericht eine Zwangsstrafe verhängen (§ 14 Abs. 5 UGB). Darauf verlassen sollten Sie sich nicht. Ein Impressum zu ergänzen dauert eine halbe Stunde.

Checkliste: in 10 Schritten zur vollständigen Rechtstext-Basis

  1. Rechtsform und Eintragung klären: Firmenbuch, Gewerbeberechtigung, Kammerzugehörigkeit.
  2. Impressum mit den Angaben nach § 5 Abs. 1 ECG anlegen, inklusive E-Mail-Adresse und gegebenenfalls UID.
  3. Rechtsformabhängige Angaben ergänzen (§ 14 UGB oder § 63 GewO).
  4. Offenlegung nach § 25 MedienG prüfen: Unternehmensgegenstand, Sitz oder Wohnort, bei Blog gegebenenfalls Organe und Blattlinie.
  5. Bei reglementierten Berufen Aufsichtsbehörde, Kammer und Berufsvorschriften nennen und die Vorgaben der Berufsvertretung gegenprüfen.
  6. Bei Preisangaben prüfen: brutto, Versandkosten, klar zuordenbar.
  7. Alle Datenflüsse erfassen: Formulare, Logfiles, Newsletter, Terminbuchung, eingebettete Inhalte, Statistik, Werbepixel.
  8. Datenschutzerklärung entlang von Art. 13 schreiben, pro Vorgang mit Zweck, Rechtsgrundlage, Empfänger und Speicherdauer.
  9. Impressum und Datenschutz im Footer jeder Seite verlinken, bei jedem Formular zusätzlich auf die Datenschutzerklärung verweisen.
  10. Nach jedem Umbau neu prüfen: neues Tool, neues Formular oder neuer Newsletter-Anbieter bedeutet neue Angaben.

Einen ersten Überblick gibt unser kostenloser Website-Check für KMU, in dem auch das Impressum samt Datenschutzerklärung als Prüfpunkt steht. Besonders wichtig ist der Punkt Nummer 10 bei einem Relaunch, siehe die Checkliste zum Website-Relaunch.

Wann das nicht reicht

Dieser Beitrag deckt den Standardfall einer österreichischen Unternehmens-Website ab. Es gibt Konstellationen, in denen mehr nötig ist.

  • Webshops: Sie unterliegen weiteren Informationspflichten vor Vertragsabschluss und bei den Geschäftsbedingungen (§§ 9 bis 11 ECG, dazu Verbraucherrecht).
  • Online-Terminbuchung und Patientendaten: Hier werden besonders sensible Daten verarbeitet. Sehen Sie sich dazu den Beitrag zur Online-Terminbuchung für Praxen an und lassen Sie die Rechtstexte fachlich prüfen.
  • Zielmarkt Deutschland oder Schweiz: Wer dort aktiv anbietet, sollte die dortigen Vorgaben gesondert klären.
  • Barrierefreiheit: Eine eigene Pflicht mit eigenen Regeln, siehe Barrierefreiheit für KMU-Websites.
  • Muster und Generatoren: Sie sind ein Startpunkt, ersetzen aber nie den Abgleich mit der tatsächlichen Website.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre Website vollständig ist, besprechen wir das gern im kostenlosen Erstgespräch. Die Rechtstexte selbst formulieren wir nicht als Rechtsberatung. Wir sorgen dafür, dass die technische Seite stimmt, damit Ihre Rechtsvertretung auf einer richtigen Grundlage prüfen kann.

Häufige Fragen

Braucht jede Website in Österreich ein Impressum?

Wer einen Dienst der Informationsgesellschaft geschäftsmäßig anbietet, muss die Angaben nach § 5 ECG bereitstellen. Eine rein private Seite ohne geschäftlichen Bezug ist ein Sonderfall. Sobald Sie Leistungen bewerben oder anbieten, ist die Pflicht naheliegend. Im Zweifel fragen Sie die WKO.

Was gehört bei einer GmbH ins Impressum?

Mindestens die Angaben nach § 5 Abs. 1 ECG und nach § 14 Abs. 1 UGB: Firma, Rechtsform, Sitz, Firmenbuchnummer, Firmenbuchgericht, Anschrift, E-Mail, gegebenenfalls UID und Aufsichtsbehörde. Dazu kommt die Offenlegung nach § 25 MedienG, bei der Sie Unternehmensgegenstand und vertretungsbefugte Organe nennen.

Reicht ein Datenschutz-Generator?

Als Ausgangspunkt ja, als Endergebnis meist nicht. Die Erklärung muss exakt beschreiben, welche Daten Ihre Website erhebt. Ein Generator kennt Ihre Website nicht. Gleichen Sie das Ergebnis mit den tatsächlich geladenen Skripten und Formularen ab.

Muss die Datenschutzerklärung auf jeder Seite verlinkt sein?

Art. 12 DSGVO verlangt eine leicht zugängliche Form. Üblich und sinnvoll ist der Link im Footer jeder Seite und zusätzlich direkt bei jedem Formular, das Daten erhebt.

Wer ist in Österreich für Beschwerden zuständig?

Die Datenschutzbehörde. Jede betroffene Person kann dort Beschwerde erheben, wenn sie eine Verarbeitung für rechtswidrig hält. Für Verstöße gegen Impressumspflichten sind die Bezirksverwaltungsbehörden zuständig (§ 26a ECG, § 27 MedienG).

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine Rechtsberatung. Gesetze und Auslegung ändern sich. Lassen Sie Ihre konkreten Rechtstexte von Ihrer Rechtsvertretung oder Ihrer Kammer prüfen.

Quellen

  1. E-Commerce-Gesetz (ECG), §§ 5, 26, 26a, 27, Bundeskanzleramt, RIS, Fassung vom 04.10.2026.
  2. Unternehmensgesetzbuch (UGB), § 14, Bundeskanzleramt, RIS, Fassung vom 04.10.2026.
  3. Gewerbeordnung 1994, § 63, Bundeskanzleramt, RIS, Fassung vom 04.10.2026.
  4. Mediengesetz (MedienG), §§ 24, 25, 27, Bundeskanzleramt, RIS, Fassung vom 04.10.2026.
  5. Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO), Art. 12, 13, 83, Europäische Union, EUR-Lex, 27.04.2016.
  6. Telekommunikationsgesetz 2021, § 165, Bundeskanzleramt, RIS, Fassung vom 04.10.2026.
  7. Impressum und Offenlegung: Welche Pflichten gelten?, Wirtschaftskammer Österreich, Stand 03.10.2022.
  8. Beschwerde, Österreichische Datenschutzbehörde, abgerufen im Oktober 2026.

Two pages are missing or incomplete on many small business websites: the legal notice and the privacy notice. Both look like formalities, but they rest on different laws and answer different questions. The legal notice says who is behind the website, the privacy notice what happens to visitors' data.

In everyday speech everything is called "Impressum". Legally there are several building blocks. The provider identification sits in § 5 of the E-Commerce Act (ECG). Further details come from company law (UGB or the Trade Act) and from the Media Act. The privacy notice follows from the GDPR.

Which obligation comes from which lawTwo columns: the legal notice in the wider sense rests on the ECG, the UGB or GewO and the Media Act. The privacy notice rests on the GDPR. Legal notice (wider sense) Privacy notice § 5 ECGProvider identification for all § 14 UGB or § 63 GewOdepends on commercial register entry § 25 Media ActDisclosure, applies to websites Art. 12 and 13 GDPRInformation as soon as youcollect personal data(form, log files, tools) Cookies and trackingown rule: § 165 TKG 2021 Left: who are you? Right: what happens to visitor data? Both need a permanent link, usually in the footer.
Own illustration based on the ECG, UGB, GewO, MedienG, GDPR and TKG 2021 (see sources below).

In practice the left column fits on one page. The Media Act allows this explicitly: where the media owner is a service provider under the ECG, legal notice and disclosure details may be provided together with the ECG details (§ 24(4) and § 25(1) MedienG). The privacy notice stays a separate page.

A service provider must permanently make at least this information easily and directly accessible (§ 5(1) ECG):

  • name or company name
  • the geographic address where you are established (by its wording, a mere PO box does not qualify)
  • details allowing quick and direct contact, including an email address
  • where applicable: company register number and register court
  • where your activity is subject to supervision: the competent supervisory authority
  • where trade or professional rules apply: chamber or professional body, professional title, the member state that granted it, and a reference to the applicable rules and how to access them
  • where applicable: the VAT identification number

If prices appear on the website, an average attentive viewer must be able to read and assign them easily. It must be clear whether they are gross prices and whether shipping costs are included (§ 5(2) ECG).

"Permanently" and "easy and direct access" are why the link usually sits in the footer of every page. A notice buried behind three clicks is a grey area you can easily avoid.

What is added depending on your legal form

The minimum notice is often not enough. Which extra details apply depends on whether and how you are entered in the commercial register.

Your situationAdditionally requiredBasis
Registered business (e.g. GmbH, registered sole proprietorship)Company name, legal form, registered seat, register number, register court; a note if in liquidation; sole proprietors also their name if it differs from the company name§ 14(1) UGB
Capital company that states capital figures on its websiteShare or nominal capital and, where relevant, outstanding contributions§ 14(2) UGB
Natural-person trade operators not in the commercial registerName and location of the trade licence§ 63(1) GewO
Regulated profession or supervised activitySupervisory authority, chamber, professional title, reference to professional rules§ 5(1) no. 5 and 6 ECG

Professions such as healthcare or law may face further requirements from their professional body. Ask there before you adopt a template.

Disclosure under the Media Act

The Media Act distinguishes the legal notice (§ 24) from the disclosure (§ 25). The WKO explains the difference like this: the legal notice names who is responsible for the medium, the disclosure shows the economic and personal background. For websites, § 25(1) MedienG requires the details to be permanently, easily and directly available.

A typical business website falls under the slimmed-down variant. If it offers nothing beyond presenting the media owner that could influence public opinion, only the name or company, where relevant the business purpose, and the seat or place of residence must be stated (§ 25(5) MedienG). The WKO gives the example of an online retailer's homepage showing only product and price information.

It gets harder with a blog that has editorial content. Whether it still benefits from the relief is a matter of interpretation. The safe route: also state the business purpose and any representative bodies as in § 25(2), plus a short statement of the editorial direction. That takes five lines.

A regular newsletter that appears at least four times a year in a comparable format is a "recurring electronic medium". Then § 24(3) MedienG requires the name or company and the address of the media owner and publisher. More on this in our article on a legally sound newsletter for small businesses.

The privacy notice under Art. 13 GDPR

As soon as your website collects personal data, you must inform visitors, "at the time when personal data are obtained", in a "concise, transparent, intelligible and easily accessible form" (Art. 12 and 13 GDPR). Personal data arises with a contact form, server log files, embedded maps or videos and every analytics tool.

The right-hand column maps the mandatory content to a typical small business website. It is our practical translation, not statutory text.

Mandatory content (Art. 13)What it means on your website
Identity and contact details of the controller (para. 1(a))The same details as in the legal notice. Differences cause confusion and are avoidable.
Purposes and legal basis (para. 1(c), (d))Separately for each process: contact form, server logs, newsletter, statistics, appointment booking. Name the legitimate interest where you rely on it.
Recipients (para. 1(e))Hosting provider, email service, analytics, map, video and booking tools, where they receive data.
Transfers to third countries (para. 1(f))Only relevant if a tool processes data outside the EU. Then name the adequacy decision or safeguards.
Retention period or criteria (para. 2(a))Specific per process, not "as long as necessary" for everything.
Data subject rights, withdrawal, complaint (para. 2(b) to (d))Access, rectification, erasure, restriction, objection, portability, withdrawal of consent and the right to complain to a supervisory authority. In Austria that is the Data Protection Authority (Datenschutzbehörde).
Obligation to provide data, automated decisions (para. 2(e), (f))For forms: what if mandatory fields are missing? Automated decisions rarely occur on standard websites; a negative statement is enough then.

The most common mistake is a generator text that describes tools which are not installed while omitting those that are. A privacy notice is only correct if it matches the technical reality, including which scripts load when a page opens.

Cookies and similar technologies are a separate question. Under § 165(3) TKG 2021 such data may only be collected with active consent based on clear information, except for access that is strictly necessary for the service. The privacy notice does not replace that consent. See cookie banners and consent and conversion tracking with GA4.

What violations can cost

Statutory maximums for violationsThree tiles: up to 3,000 euros for breaching Section 5(1) ECG, up to 20,000 euros for breaching the legal notice or disclosure rules of the Media Act, up to 20 million euros or 4 percent of worldwide annual turnover under GDPR Art. 83(5). Maximums, not the usual case ECGup to €3,000§ 26(1) no. 1breach of § 5(1) Media Actup to €20,000§ 27(1) no. 1legal notice, disclosure GDPRup to €20mor 4 %Art. 83(5)(b)rights under Art. 12 to 22 Under the GDPR the higher amount applies, based on worldwide annual turnover.
Sources: ECG § 26, MedienG § 27 (RIS, version of 4 Oct 2026), GDPR Art. 83 (EUR-Lex). Statutory ceilings, not a statement about typical amounts.

These figures are ceilings. Under Art. 83(2) GDPR the gravity, duration, intent or negligence and other circumstances are weighed, and Art. 83(1) aims at fines that are effective, proportionate and dissuasive, not at the maximum.

The ECG also provides for corrective action: the authority may order a service provider to restore the lawful state within a reasonable period. If it does so, it is not punished (§ 27 ECG). For missing UGB details, the commercial court may impose a coercive penalty (§ 14(5) UGB). Do not rely on that: completing a legal notice takes half an hour.

  1. Clarify your legal form and registration: commercial register, trade licence, chamber membership.
  2. Create the legal notice with the details required by § 5(1) ECG, including email address and, if applicable, VAT ID.
  3. Add the legal-form-specific details (§ 14 UGB or § 63 GewO).
  4. Check the disclosure under § 25 MedienG: business purpose, seat or residence, and for a blog possibly bodies and editorial direction.
  5. For regulated professions, name the supervisory authority, chamber and professional rules.
  6. If prices are shown, check: gross, shipping costs, clearly assignable.
  7. Map every data flow: forms, log files, newsletter, booking, embedded content, statistics, ad pixels.
  8. Write the privacy notice along Art. 13, per process with purpose, legal basis, recipients and retention.
  9. Link both pages in the footer of every page and refer to the privacy notice at every form.
  10. Re-check after every change: a new tool, form or newsletter provider means new details.

Our free website check for small businesses includes the legal notice and privacy notice as a checkpoint. Step 10 matters most during a relaunch, see the website relaunch checklist.

When this is not enough

This article covers the standard case. Some situations need more.

  • Online shops: they have further information duties before contract conclusion and for terms and conditions (§§ 9 to 11 ECG, plus consumer law).
  • Online appointment booking and patient data: particularly sensitive data. See online appointment booking for practices and have the texts checked by a specialist.
  • Target market Germany or Switzerland: if you actively offer services there, clarify the local requirements separately.
  • Accessibility: a separate duty with its own rules, see accessibility for small business websites.
  • Templates and generators: a starting point, never a substitute for checking against your actual website.

If you are unsure whether your website is complete, we are happy to talk it through in a free initial call. We do not provide legal advice. We make sure the technical side is right so that your lawyer can review on a correct foundation.

Frequently asked questions

Does every website in Austria need a legal notice?

Anyone offering an information society service on a business basis must provide the details under § 5 ECG. A purely private page is a special case. As soon as you advertise or offer services, the duty is the obvious reading. When in doubt, ask the WKO.

What belongs in the legal notice of a GmbH?

At least the details under § 5(1) ECG and § 14(1) UGB: company name, legal form, seat, register number, register court, address, email, and where relevant VAT ID and supervisory authority. Plus the disclosure under § 25 MedienG with business purpose and representative bodies.

Is a privacy policy generator enough?

As a starting point yes, as the final result usually not. A generator does not know your website. Compare the result with the scripts and forms that actually load.

Must the privacy notice be linked on every page?

Art. 12 GDPR requires an easily accessible form. A link in the footer of every page is customary and sensible, plus a link directly at every form that collects data.

Who handles complaints in Austria?

The Data Protection Authority, for data subjects who consider a processing unlawful. For breaches of legal notice duties the district administrative authorities are responsible (§ 26a ECG, § 27 MedienG).

Note: This article is for general information and is not legal advice. Laws and their interpretation change. Have your specific legal texts reviewed by your lawyer or your chamber.

Sources

  1. E-Commerce Act (ECG), §§ 5, 26, 26a, 27, Federal Chancellery, RIS, version of 4 Oct 2026.
  2. Commercial Code (UGB), § 14, Federal Chancellery, RIS, version of 4 Oct 2026.
  3. Trade Act 1994 (GewO), § 63, Federal Chancellery, RIS, version of 4 Oct 2026.
  4. Media Act (MedienG), §§ 24, 25, 27, Federal Chancellery, RIS, version of 4 Oct 2026.
  5. Regulation (EU) 2016/679 (GDPR), Art. 12, 13, 83, European Union, EUR-Lex, 27 Apr 2016.
  6. Telecommunications Act 2021, § 165, Federal Chancellery, RIS, version of 4 Oct 2026.
  7. Impressum und Offenlegung: Welche Pflichten gelten?, Austrian Economic Chamber (WKO), as of 3 Oct 2022.
  8. Beschwerde (complaint), Austrian Data Protection Authority, retrieved October 2026.

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